Einblicke in persönliche Geschichten und gesellschaftliche Zusammenhänge

In drei mobilen Häusern nähert sich die Ausstellung dem Thema Fürsorge und Zwang aus unterschiedlichen Perspektiven. Im ersten Haus begegnen Besucherinnen und Besucher persönlichen Geschichten von Betroffenen. Den Verantwortlichen sowie ihren Problemstellungen ist ein zweites Haus gewidmet, in dem Videointerviews Einblick in die aktuellen Rahmenbedingungen geben. Die Öffentlichkeit, die Medien und Politik sind ebenfalls Teil der Ausstellung und werden im dritten Haus in die Auseinandersetzung einbezogen.

Erinnern, erzählen, festhalten: Das Partizipationsprojekt

Ein Partizipationsprojekt begleitet und unterstützt Interessierte in der Forschung ihrer eigenen Geschichte. Im Erzählcafé können sich Interessierte, Betroffene und Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zum Thema Fürsorge und Zwang austauschen und ihre Geschichte erzählen. In der Geschichtswerkstatt unterstützen Fachpersonen dabei, Geschichten fürsorgerischen Zwangs zu erforschen. 

Die mobile Ausstellung richtet sich als niederschwelliges Angebot sowohl an das Laufpublikum als auch an interessierte Gruppen wie Schulen, Vereine oder spezielle Interessensgruppen. Um die Inhalte gezielt vermitteln zu können, wird die Ausstellung durchgängig betreut.