An jedem Ausstellungsort lädt eine Geschichtswerkstatt dazu ein, sich zu beteiligen. Betroffene, Zeitzeug:innen und Interessierte sind eingeladen, ihre Erfahrungen, Perspektiven und Fragen einzubringen und das Thema gemeinsam zu vertiefen.

In drei mobilen Häusern im öffentlichen Raum werden die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die persönlichen Geschichten von Betroffenen erfahren wir im ersten Haus. Den Verantwortlichen sowie ihren Problemstellungen ist ein zweites Haus gewidmet, in dem Videointerviews Einblick in die aktuellen Rahmenbedingungen geben. Auch wir alle – Öffentlichkeit, Medien und Politik – sind Teil der Ausstellung und werden im dritten Haus in die Auseinandersetzung einbezogen.

Die mobile Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» – Fürsorge und Zwang in der Schweiz ist ein niederschwelliges Angebot, das im öffentlichen Raum und an stark frequentierten Orten gezeigt wird. So erreicht sie viele Menschen und vermittelt bereits auf den ersten Blick grundlegende Informationen zum Thema.

Erzählcafé und Geschichtswerkstatt
Begleitend zur Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» – Fürsorge und Zwang in der Schweiz startet am jeweiligen Standort ein Partizipationsprojekt. Es besteht aus einem Erzählcafé und einer Geschichtswerkstatt und steht allen Interessierten offen.

Im Erzählcafé können sich Interessierte und Betroffene zum Thema Fürsorge und Zwang austauschen und ihre Geschichte erzählen. Erzählen ist freiwillig, Zuhören ist Pflicht! Das Erzählcafé wird moderiert.