Zeitzeugin Uschi Waser diskutiert mit der Buchautorin Silvia Süess über ihr Leben als Jenische und ihren Kampf für Gerechtigkeit.

Uschi Waser wurde ihrer Mutter weggenommen und wuchs in mehreren Heimen auf als eines von 600 jenischen Kindern, die die Pro Juventute mit der Aktion «Kinder der Landstrasse» ihren Eltern entriss. Das Buch «Reden, um nicht zu ersticken. Uschi Waser – die Lebensgeschichte einer Jenischen» zeigt mit welcher systematischen Grausamkeit diese Aktion gegen Familien vorging und welche Folgen das für die Betroffenen bis heute hat. Zugleich erzählt das Buch von einer Frau, die unermüdlich um Rehabilitierung und für Gerechtigkeit kämpft.

Einlass ab 19:00 Uhr, Veranstaltung 19:30 – 21:30 Uhr mit Apéro

Aufgrund beschränkter Platzzahl bitte anmelden:  info@lo31.ch
Kollekte.

Der Anlass erfolgt in Kooperation mit der Buchhandlung Sinwel. Das Buch kann an der Veranstaltung erworben werden.

Diese Veranstaltung wird unterstützt durch das Bundesamt für Justiz.

Zum Buch.

Foto: Yoshiko Kusano