Das Porträt einer 50jährigen, die einen großen Teil ihres Lebens in Heimen, psychiatrischen Anstalten und Gefängnissen zubrachte, sich jedoch nie aufgab und zu einer starken Persönlichkeit wurde. Indem der Film den dokumentarischen Stoff mit Spielszenen aus einem "heilen" Familienleben der 50er Jahre konfrontiert und Szenen aus dem Leben der Frau nachspielen läßt, werden Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen und privaten Möglichkeiten von Anpassung und Verweigerung sichtbar. Eine vielschichtige Auseinandersetzung mit der schweizerischen Wirklichkeit und eine Reflexion über die Brauchbarkeit filmischer Gestaltungsmittel.